In Hecklingen trifft romanische Architektur auf byzantinische Reliefs. Die Kirche des einstigen Benediktinerinnenklosters stammt aus dem späten 12. Jahrhundert und gehört zum Netzwerk "Straße der Romanik". Sie zählt zu den schönsten und besterhaltenen Beispielen für spätromanische Kirchenbauten zwischen Harz und Börde. Hinter der Doppelturmfassade verbirgt sich ein prachtvoller Innenraum.
Besonders schön sind die farbenfrohen Verzierungen der Rundbogenarkaden, die das Mittelschiff von den Seitenschiffen trennen. Über den Pfeilern ist ein durchlaufender Engelszyklus angebracht – die 14 etwa 1,25 Meter hohen Reliefs entstanden um 1225 im byzantinischen Stil. Ergänzt wird das Bild durch Stifterköpfe und Ornamente. Das große Renaissance-Epitaph aus Sandstein stiftete der Gutsbesitzer Franz von Trotha zum Gedenken an seine früh verstorbenen Kinder. Die Orgel aus der berühmten Werkstatt von Wilhelm Rühlmann erklingt regelmäßig beim Konzertsommer. Hier gelangst du zu einer 360°-Ansicht der Kirche.


